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Instagram-News der Woche: Live-Boosts und Carousels in Edits

Zuletzt aktualisiert: 12. Oktober 2026.

Willkommen zur ersten Ausgabe unseres wöchentlichen Instagram-Überblicks. Wir picken die Änderungen heraus, die für Creator wirklich zählen, und erklären, was du daraus machen kannst. Die letzten zwei Wochen brachten eine neue Möglichkeit, Live-Übertragungen zu bewerben, Carousel-Tools in der Edits-App und zwei App-Tests, die zeigen, wohin sich Instagram entwickelt.

Du kannst ein Instagram Live jetzt direkt in der App boosten

Instagram hat dem Livestream-Composer eine Boost-Option hinzugefügt. Damit kannst du eine Übertragung als Anzeige bewerben – genau so, wie du es bei Beiträgen, Stories und Reels schon kennst, berichtet Social Media Today. Du wählst eine Zielgruppe (oder übernimmst den Vorschlag von Instagram), legst Start- und Endzeit fest und boostest entweder kurz bevor du live gehst oder planst den Boost im Voraus. Das Live-Video selbst wird zur Anzeige und kann im Feed, in Stories und in Reels erscheinen. Die Bewerbung läuft nur, solange du tatsächlich sendest – so erreichst du Leute, die in Echtzeit dazukommen können.

Ein Live zu bewerben war schon vorher über den Meta Werbeanzeigenmanager möglich. Der Unterschied: Jetzt reichen ein paar Fingertipps statt eines kompletten Kampagnen-Setups. Im Hilfebereich von Instagram gibt es eine Seite zum Boosten von Live-Videos. Der Bericht verrät nicht, in welchen Regionen oder für welche Kontotypen die Option schon verfügbar ist – schau also am besten in deinem eigenen Composer nach.

Was das für Creator bedeutet: Ein bezahlter Boost lohnt sich vor allem für Lives, bei denen es einen klaren Grund gibt, genau in diesem Moment einzuschalten – etwa ein Launch, ein Q&A oder eine Kollaboration. Instagram empfiehlt, den Boost mindestens zwei Stunden im Voraus zu planen, um Verzögerungen bei der Auslieferung zu vermeiden. Halte das Budget beim ersten Test klein, damit du die Zuschauer und Follows, die er bringt, mit einem vergleichbaren Live ohne Boost vergleichen kannst.

Edits bekommt Tools zum Bearbeiten von Carousels

Metas Edits-App, die sich bisher auf Video konzentriert hat, kann jetzt auch Carousel-Beiträge erstellen. Laut Social Media Today kannst du Fotos und Videos in Layouts ziehen, die Schriften und Textstile der App wiederverwenden und eigene Sticker ausschneiden, die du in all deinen Inhalten nutzen kannst. Die Funktion ist ab sofort für iOS verfügbar; Android soll „bald“ folgen, ein Datum wurde nicht genannt.

Was das für Creator bedeutet: Carousels gehören nach wie vor zu den Formaten, die Leute am leichtesten speichern und teilen. Wenn du das Design in derselben App erstellst wie deine Reels, bleiben Schriften und Stil einheitlich. Hast du ein iPhone, dann bau diese Woche eines deiner erfolgreichsten Reels als Carousel nach und vergleiche Saves und Shares. Android-Nutzer können die Inhalte schon jetzt planen und bearbeiten, sobald das Update da ist.

Instagram testet den App-Start direkt in Reels

App-Researcher Radu Oncescu hat Bilder einer Option geteilt, mit der man Instagram direkt im Reels-Feed statt im Haupt-Feed öffnen könnte. Die Stories blieben dabei oben, der gewohnte Feed wäre nur einen Wisch entfernt, berichtet Social Media Today. Es scheint sich um eine optionale Einstellung zu handeln und nicht um einen neuen Standard; offiziell bestätigt hat Instagram das bisher nicht. Ein ähnliches Reels-first-Layout wurde zuvor bereits in Indien getestet.

Was das für Creator bedeutet: Vorerst ändert sich nichts, aber die Richtung ist klar: Kurzvideos bekommen weiterhin den prominentesten Platz in der App. Wenn Reels noch nicht fester Teil deiner Wochenroutine sind, ändere das – mit einer starken ersten Sekunde und Text im Bild für alle, die ohne Ton schauen.

Eine schreibgeschützte Profilansicht wird getestet

Ein weiterer Test, entdeckt von App-Researcher Alessandro Paluzzi, würde es ermöglichen, ein Profil im Nur-Lesen-Modus anzusehen. In diesem Modus könnte man Beiträge durchstöbern, aber weder liken, kommentieren, folgen noch eine Nachricht senden oder die Stories des Kontos sehen. Social Media Today merkt an, dass die Funktion später womöglich zahlenden Instagram-Plus-Abonnenten als Zusatzfunktion angeboten wird. Ob und wann sie startet, ist offiziell nicht bekannt.

Was das für Creator bedeutet: Falls die Funktion kommt, stöbern manche Besucher durch dein Profil, ohne dabei interagieren zu können – Likes allein sagen dann noch weniger darüber aus, wie viele Leute deine Inhalte sehen. Behalte Reichweite, Profilaufrufe und Follows in deinen Insights im Blick und sorge dafür, dass Bio, Highlights und die ersten Beiträge in deinem Grid auf einen Blick zeigen, wer du bist – denn ein Besucher im Nur-Lesen-Modus hat sonst keine Anhaltspunkte.

Das solltest du diese Woche tun

  • Plane ein Live mit klarem Ziel und teste – falls du ein kleines Budget hast – die neue Boost-Option, mindestens zwei Stunden im Voraus geplant.
  • Verwandle auf dem iPhone ein besonders erfolgreiches Reel in Edits in ein Carousel und vergleiche nach sieben Tagen Saves und Shares.
  • Leg einen Reels-Rhythmus fest, den du wirklich durchhältst – selbst wenn das nur zwei pro Woche sind.
  • Überprüfe deine Bio, deine Highlights und die ersten neun Beiträge in deinem Grid, damit neue Besucher dein Konto in wenigen Sekunden verstehen.
  • Schau in deinen Insights auf Reichweite, Profilaufrufe und Follows – nicht nur auf Likes.

Wachstum auf Instagram hängt vor allem von konstanten, nützlichen Inhalten ab, aber ein bisschen zusätzliche Sichtbarkeit kann helfen, damit neue Beiträge bemerkt werden. Wenn du dir neben der organischen Arbeit oben einen Startschub wünschst: Unsere Instagram-Services liefern schrittweise und brauchen kein Passwort.

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